Das doz20 e.V. hat gemeinsam mit Partnern wie WABE e.V. und Erinnern für die Zukunft umfangreiche Materialien für zweitägige Projekttage entwickelt. Unter dem Titel „Ermordet in Minsk“ haben wir lokale Quellen und biografische Forschung so aufbereitet, dass Schulen und Jugendgruppen die Deportation der Jüdinnen und Juden nach Minsk eigenständig erarbeiten können. Somit stellen wir eine Verbindung zwischen der Lokalgeschichte unserer Region und dem Vernichtungskrieg in Osteuropa her.
Die frühere Leiterin der 2003 in Minsk gegründeten Geschichtswerkstatt, Dr. Iryna Kashtalian (seit 2023 Mitarbeiterin in der Gedenkstätte Buchenwald), hat neue Bildungsmaterialien gezielt für die Arbeit an Schulen in Bremen und dem Umland erarbeitet, in die sie in Biografien von aus Bremen deportierten Jüdinnen und Juden, aber auch der verantwortlichen NS-Täter einführt und Hintergrundmaterial u.a. zur Erinnerungskultur in Bremen und Minsk präsentiert. Die Materialien wurden 2025/26 für Verden um die Biografie von Martin Spanier ergänzt.
Ein kleiner Einblick auf die Anhänge.
Besonders am Herzen lag uns dabei die Verknüpfung von regionalen Schicksalen mit der Geschichte des Holocaust in Belarus. Durch unsere Mitarbeit an den Modulen – von der Arbeit mit Einzelschicksalen wie der Familie Spanier bis hin zur Analyse der Gedenkkultur – bieten wir eine fundierte Grundlage für die historische Bildungsarbeit vor Ort.
Die vollständige Handreichung zum Nachlesen steht hier zur Verfügung:
„Ermordet in Minsk“ – Materialien für einen zweitägigen Projekttag


